Über den Preis

Im Jahr 1977 hat das Börsenblatt den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik gestiftet, der heute mit 5.000,- Euro dotiert ist. Bis 1995 wurde jedes Jahr ein besonders bemerkenswerter Literaturteil einer deutschsprachigen Zeitung oder Zeitschrift, eines deutschsprachigen Hörfunk- oder Fernsehprogramms ausgezeichnet. Seit 1996 würdigt die Jury jeweils die Arbeit einer Einzelperson.

Sein besonderes Kriterium: Der Preis wird nicht für eine Einzelkritik vergeben, maßgeblich ist vielmehr die Kontinuität des literaturkritischen Schaffens.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Insa Wilke, Daniela Strigl, Helmut Böttiger, Ina Hartwig, Gregor Dotzauer, Hubert Winkels, Manfred Papst, Nico Bleutge und Andreas Breitenstein.

Die Jury, die über den Preisträger entscheidet, setzt sich aus der Programmreferentin des Literaturhauses München Katrin Lange, dem Geschäftsführer der Münchner Buchhandlung Lehmkuhl Michael Lemling, der Literaturwissenschaftlerin Alexandra Pontzen, dem Ehrenpräsidenten der Akademie für Sprache und Dichtung Klaus Reichert, dem Verleger Klaus Schöffling, der Literaturkritikerin Insa Wilke und dem Börsenblatt-Chefredakteur Torsten Casimir zusammen.

Im Sommer 2017 war der Schriftsteller, Herausgeber und Journalist Peter Härtling, der viele Jahre der Jury angehörte, verstorben.

Die neu zusammengesetzte und erweiterte Jury wählt den diesjährigen Preisträger im Februar. Die Bekanntgabe erfolgt am Donnerstag, 15.02.2018. Traditionell findet die öffentliche Verleihung des Preises auf der Leipziger Buchmesse statt.

Termin: Donnerstag, 15.03.2018 | 14:00 – 15:00 Uhr | Forum Die Unabhängigen (Halle 5, Stand H 309)

Alfred Kerr

Die Auszeichnung erinnert an den Schriftsteller, Theaterkritiker und Publizisten Alfred Kerr (1867 – 1948), der in der Kritik eine eigene Kunstform sah.