Über den Preis

Im Jahr 1977 hat das Börsenblatt den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik gestiftet, der heute mit 5.000,- Euro dotiert ist. Bis 1995 wurde jedes Jahr ein besonders bemerkenswerter Literaturteil einer deutschsprachigen Zeitung oder Zeitschrift, eines deutschsprachigen Hörfunk- oder Fernsehprogramms ausgezeichnet. Seit 1996 würdigt die Jury jeweils die Arbeit einer Einzelperson.

Sein besonderes Kriterium: Der Preis wird nicht für eine Einzelkritik vergeben, maßgeblich ist vielmehr die Kontinuität des literaturkritischen Schaffens.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Insa Wilke, Daniela Strigl, Helmut Böttiger, Ina Hartwig, Gregor Dotzauer, Hubert Winkels und Manfred Papst.

Die Jury, die über den Preisträger entscheidet, setzt sich aus der Programmreferentin des Literaturhauses München Katrin Lange, dem Schriftsteller Peter Härtling, dem Geschäftsführer der Münchner Buchhandlung Lehmkuhl Michael Lemling, dem Ehrenpräsidenten der Akademie für Sprache und Dichtung Klaus Reichert, dem Verleger Klaus Schöffling und dem Börsenblatt-Chefredakteur Torsten Casimir zusammen. Vorschlagsberechtigt sind alle Mitglieder des Börsenvereins. Vorschlagsberechtigt sind alle Mitglieder des Börsenvereins.

Alfred Kerr

Die Auszeichnung erinnert an den Schriftsteller, Theaterkritiker und Publizisten Alfred Kerr (1867 – 1948), der in der Kritik eine eigene Kunstform sah.